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Gertrud Schuster

 
Durch einen Vortrag von Dr. Willie Smits in der Urania in Berlin vor vielen Jahren wurde Gertrud auf die Umweltproblematik in Indonesien aufmerksam. Seither hat die promovierte Biologin die Projekte von Willie Smits über verschiedene Organisationen unterstützt.

In 2012 ergab sich die Gelegenheit, mit der Gründung der Initiative in Österreich und der deutschen Version der Masarang Homepage einen Beitrag dazu zu leisten, dass sich etwas vor Ort für Menschen und Tiere ändert.

Wie sie selbst im Jahr 2012 bei einer ersten Indonesien-Reise sehen konnte, tragen die Projekte der Masarang Foundation dazu bei, die Bevölkerung über die Umweltproblematik aufzuklären, ihre Kultur zu erhalten, die Tiere zu retten und soweit mögich wieder auszuwildern und neuen Lebensraum zu schaffen. Ganz besonders positiv bewertet Gertrud, dass bei Masarang die Spendengelder auch in Indonesien ankommen, ohne dass Administrationskosten, Aufwandsentschädigungen oder Spendenkampagnen in Europa davon bezahlt werden. Alle Unterstützer in Europa und Hongkong arbeiten rein ehrenamtlich, d..h. unentgeltlich.

Unter allen Projekten der Masarang Foundation liegt ihr ganz besonders die Wildtier-Auffangstation Tasikoki am Herzen. Hier konnte sie 2013 auch schon 2 Wochen lang als Volontärin mitarbeiten und einen Eindruck davon bekommen, mit wieviel Engagement und Uneigennutz Simon Purser und seine Frau Angela das Zentrum managen.

Gertrud hat insgesamt 3 mal Indonesien und vor allem die Projekte der Masarang Foundation besucht (2012, 2013 und 2015) und bei jedem der Besuche vieles an benötigten Sachspenden und Medikamenten für die Klinik in Tasikoki mitgebracht.

   

Sie ist davon überzeugt, dass sinnvoller Natur- und Tierschutz nur in einer win-win Situation möglich ist, in die die Bevölkerung vor Ort eingebunden ist. Es muss zu einem veränderten Umweltbewusstsein kommen und es müssen Anreize geschaffen werden, die der Bevölkerung helfen und sie darin unterstützen, mit der Natur und nicht gegen sie zu leben.

Es ist ihr ein großes Anliegen dabei mitzuhelfen, den Prozess der massiven Vernichtung von Artenvielfalt, den unsere Gesellschaft und unsere westliche Lebensweise anrichten, doch noch zu verlangsamen und zu retten, was noch irgendwie zu retten ist – für die Generationen, die nach uns kommen.