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In eigener Sache

30.12.2015
Leider muss ich aus persönlichen Gründen die Arbeit an dieser Homepage, nach einem fast 6-jährigen Übersetzungsmarathon, aufgeben.
 

Dieser Schritt ist mir wirklich nicht leicht gefallen. Doch aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen muss ich mich von der Arbeit an dieser Homepage verabschieden, da die Unterstützung von Masarang für mich in dieser Form nicht mehr zu leisten ist.
 
Meine letzte Bitte und mein größtes Anliegen an Sie liebe Leser, gilt der Wildtier-Rettungsstation Tasikoki und deren überaus engagiertem Tiermanager Simon Garth Purser, der in Tasikoki seit Jahren für „‘nen Appel und (k)ein Ei“ – da er vegan lebt – Tag und Nacht im Einsatz ist.
 
Ich möchte Sie alle herzlichst bitten, die Tiere in Tasikoki, die keine so große Lobby haben wie die charismatischen Orang-Utans in den reinen Orang-Utan Auffangstationen, nicht zu vergessen. Immer wieder wird Tasikoki auf dem internationalen Spendenforum Simply Giving um Spenden extra für diese Tiere bitten. Bitte helfen Sie auch hier, wenn Sie können!

Ich habe selbst privat an Tasikoki gespendet, da ich weiß, daß  das Geld hier sehr gut verwendet wird. Unter anderem habe ich für den 3ten Malaienbären in Tasikoki, das neue Gehege von meinem eigenen Gehalt (mit)finanziert, da ich zu 100% hinter Tasikoki stehe.

Ich habe das gerne gemacht, so lange ich es irgend konnte. Der Anblick des glücklichen Bären Jelly in seinem neuen Gehege ist mir in diesem Fall Lohn genug.

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Jellys Geschichte können Sie in meinem Reisebericht von 2015 nachlesen. 
 
Sie können für Tasikoki’s Rescue Fund hierüber spenden: https://www.simplygiving.com/TasikokiWildlifeRescue 
 
Da Tasikoki die einzige Wildtier-Auffangstation im Gebiet ist, kann hier täglich ein größerer Notfall eintreten. Sei es, dass ein Malaienbär wie Jelly, oder sogar ein Tiger oder Leopard von der Polizei aus dem illegalen Schmuggel konfisziert wird, mehrere Makaken aus der illegalen Haustierhaltung gerettet werden müssen, oder eine große „Ladung“ von geschmuggelten Vögeln oder Reptilien aufgegriffen wird. Sie alle kommen in Tasikoki oft ohne Vorwarnung an und müssen dann schnellstens versorgt werden, um die Chancen auf ein Überleben zu verbessern. Dafür benötigt es tierärztliche Medikamente, die kaum auf Nord-Sulawesi zu besorgen sind, weiteres Pflegepersonal, neue Gehege, Geld für Futter und letztendlich für die Genehmigungen zur Wiederauswilderung, etc.
 
Natürlich können Sie auch weiterhin an Masarang International spenden mit dem Hinweis auf Tasikoki, wenn Ihnen gezielt dieses Projekt am Herzen liegt.
 
Vielleicht entschließt sich auch der eine oder die andere als Volontär in Tasikoki mitzuhelfen. Ich habe selbst für 2 Wochen im September 2013 mitgearbeitet unddurfte nicht nur farbenfrohen Bärendreck wegschaufeln ;-), sondern konnte auch viel zum Enrichment beitragen, das Leben der Tiere also entscheidend bereichern. Auch wenn es für mich körperlich nicht einfach war, so habe ich doch jede Minute davon genossen. Es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt und war für mich sehr befriedigend etwas konkret mit meinen eigenen Händen im Tierschutz machen zu können – und wer weiß, vielleicht komme ich das nächste Mal sogar für 3 Wochen vorbei, um richtig mit anzupacken. In jedem Fall werde ich auch weiterhin die eine oder andere Möglichkeit finden, um Tasikoki zu unterstützen.
 
Abschließend bleibt mir nur noch denen zu danken, die dabei mitgeholfen haben, dass diese Homepage ein Erfolg wurde (Besucherclicks: 18.000 in 2013; 28.500 in 2014; mehr als 50.000 in 2015) und die bei größeren und kleineren Projekten mitwirkten, ohne dass wir dies groß in den Vordergrund stellten.
 
Ganz besonders danken möchte ich Karin und Tobi, die mich zeitweilig beim Übersetzen unterstützten, meinen beiden Webmastern Björn und Nino, die mir zuletzt das CMS kostenlos zur Verfügung stellten, und natürlich Volker, dessen Verhandlungsgeschick und Hartnäckigkeit es möglich gemacht haben, dass wir 2015 ein vollständiges Narkosegerät mit Zusatzausrüstung für alle Tiergrößen nach Tasikoki bringen konnten. In der 10-jährigen Geschichte von Tasikoki wurde noch nie zuvor so ein großes Gerät mitgebracht..

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Aber auch Kleinigkeiten können große Wirkung entfalten.
 
So haben mir z.B. meine beiden Nachbarn einige ihrer überzähligen Regale beim Auszug überlassen, die ich zugunsten von Tasikoki verkaufen konnte; meine Freunde und Arbeitskollegen, die mir über all die Jahre vor meinen Reisen fleißig Geld zum Medikamentenkauf zusteckten; Volker und sein Kumpel Chris, die für die Kamerafallen in Tasikoki Speicherkarten und auch noch einige Schweinetränkenippel für das Affengehege, sowie ein Anschlussstück für das Narkosegerät besorgten. Ein dickes, fettes Dankeschön an euch alle!

 
 
Einen ganz herzlichen Dank an dieser Stelle auch an alle Leser dieser Seite für Ihr Interesse.
 
Dr. Gertrud Schuster
 
 
(Sollten Sie entsprechende Fähigkeiten und Engagement mitbringen und möchten diese Homepage weiterführen, können Sie sich entweder an mich oder an Masarang International in den Niederlanden wenden.)
 
 
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