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Update aus Tasikoki

04.09.2012
Dank etlicher Spender konnte genug Geld für das neue Bärengehege von BinBin und BonBon gesammelt werden. Danke an alle Spender! Tasikoki ist aber weiterhin auf Ihre Hilfe angewiesen. Auch durch die Neuzugänge der Konfiszierungen, die letzte Woche stattfanden, sind nun 9 Makaken mehr, weitere Tiere und viele Vögel zu versorgen. Weiter...
 

Dank etlicher Spender konnte genug Geld für das neue Bärengehege von BinBin und BonBon gesammelt werden. Im Moment ist man in Tasikoki noch fleißig dabei dies fertig zu bauen. Vielen Dank an Alle für die Spenden. Wenn das Gehege fertig ist, werden wir hier auf der Webseite Bilder zeigen.

Wie Sie vielleicht wissen, fanden in den letzten Tagen einige Razzien und Konfiszierungen statt. Dadurch befinden sich nun weitere 9 Makaken, 3 Pythons, 1 Adler, 1 Kasuar und ein Lastwagen voll mit Papageien/Kakadus/Lories in Tasikoki, die alle in der letzten Woche mithilfe der Polizei auf Nord-Sulawesi konfisziert wurden. Bald kommen noch mehr Tiere.

Im Moment ist das Team in Tasikoki damit beschäftigt, den Ansturm an neuen Tieren zu bewältigen.

Tasikoki benötigt dringend weiterhin Ihre Hilfe und Unterstützung. Jetzt mehr denn je, auch, um die Gelder für ein neues Makakengehege bereitzustellen. Sie können auch über die Homepage von Tasikoki Wildlife www.tasikoki.org direkt spenden.

Tasikoki hat hierzu einen speziellen "Enclosure Fund" angelegt. Bitte geben Sie dies bei Ihrer Überweisung an, wenn Sie speziell den Bau der Gehege unterstützen möchten.

Ihnen allen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
©Tasikoki Wildlife

Hintergrund


Tasikoki ist eines der Wildtier-Rettungszentren, die ursprünglich von der Gibbon Foundation gegründet wurden, um den illegalen Handel mit Wildtieren zu bekämpfen.

Tasikoki ist strategisch günstig auf N-Sulawesi gelegen, wo der grenzüberschreitende Handel zu den Philippinen stattfindet. Über diese Route werden aus ganz Indonesien Wildtiere geschmuggelt.

Die Unterkünfte in Tasikoki waren nie darauf ausgerichtet, dass viele der nicht auf Sulwesi beheimateten Arten über einen längeren Zeitraum hier untergebracht werden. Deshalb müssen leider die geretteten Orang-Utans, Bären, der Leopard und viele Vögel in Unterkünften leben, die ihren Lebensansprüchen nicht vollständig genügen.

Das Ausmaß des illegalen Handels im Verhältnis zur Anzahl der Tiere, die gerettet werden konnten, wurde ebenfalls unterschätzt. Aus diesem Grund ist das Primatenzentrum mit Sulawesi-Makaken überfüllt, die nirgendwohin anders umgesiedelt werden können.

Malaienbären

Die Malaienbären in Tasikoki wurden vor Jahren als junge Bären konfisziert. Sie wurden vorübergehend in einem Primatengehege untergebracht, bis man sie zu einem anderen Rettungszentrum überstellen wollte.

Leider kann keines der anderen Zentren unsere beiden Malaienbären, Binbin und Bonbon, aufnehmen. Zusätzlich erteilt das Forstministerium kaum mehr Genehmigungen, Tiere umzusiedeln, nicht einmal für die Tiere, die von anderen Zentren gerne aufgenommen werden würden, wie Gibbons und unser Leopard. (Anmerkung: die Leopardin Cal konnte Anfang November 2012 nun doch durch eine Sondergenehmigung nach Java in das Chikananga Rehabilitationszentrum zu einem anderen Java Leoparden verbracht werden).

Seit ihrer Ankunft sind Binbin und Bonbon, dank guter Ernährung und viel täglicher Abwechslung, um ihre natürlichen Verhaltensweisen zu unterstützen, zu erwachsenen Bären herangewachsen. Sie sind jetzt aber auch sehr viel stärker geworden.
   

In diesem Jahr (2012) haben die Bären entdeckt, wie man die Schwachstellen im Maschendrahtzaun ausnützt, wie auch andere Teile des Zaunes umgeht, und sie haben es bereits mehrmals geschafft, auszubrechen.

Auf den folgenden Bildern sehen Sie die Löcher im Maschendrahtzaun, die Binbin und Bonbon mit ihren starken Klauen gerissen haben. Das Gehege wurde für Affen, nicht für Bären konstruiert. Deswegen hält es den Bären auf Dauer nicht stand. Sobald wir die Bären in ein neues, geeignetes Gehege, das wir gerade bauen lassen, umsiedeln, kann das alte Gehege für die Makaken genutzt werden, die bereits Schlange stehen.
©Tasikoki Wildlife

Die Bären sind regelrechte Grabungsexperten. Eine einfache, tiefgehende Befestigung wird sie nicht vom Ausbrechen abhalten. Man muss sie psychologisch austricksen, indem man sie glauben macht, dass sie nicht darüber oder darunter hinweg können.
 
Um zu verhindern, dass die beiden Bären Binbin und Bonbon weiterhin ausbrechen, mussten sie in kleine Primaten-Isolationskäfige gesteckt werden, bis ihr Gehege bärensicher gemacht werden kann. Auf diesem kleinen Raum ist es aber für sie schwer, ihre natürlichen Verhaltensweisen auszuleben; es ist unausweichlich, dass sie mental leiden.

Wir müssen uns nun beeilen, und haben bereits dank einiger Spenden und der tatkräftigen Hilfe unserer Freiwilligen angefangen, ein neues Gehege zu bauen. Bitte helfen Sie durch eine Spende, damit das Gehege fertiggestellt werden kann.
 
Ein Angebot liegt vor, dass dies mehr als 15.500 Euro kosten wird. Im Moment haben wir aber noch nicht das ganze Geld dafür. Mit dem Auftragnehmer wurde ausgemacht, dass wir für pro fertigen Meter Befestigung bezahlen, sodass wir bereits mit dem Bau beginnen konnten. Bis Ende August 2012 wird allerdings die Gesamtrechnung fällig und wir hoffen, dass wir bis zu diesem Zeitpunkt genügend Spenden erhalten haben.

Wegen der hohen Baukosten in N-Sulawesi kann zum jetzigen Zeitpunkt kein sehr viel größeres Gehege geplant werden. In der jetzigen Planung befindet sich ein Gehege von 15x25 Metern, das man später so ausweiten kann, dass ein Teil des nahen, natürlichen Waldes mit eingeschlossen wird.

Das Gehege muss auch abwechslungsreich gestaltet werden, um alle drei räumlichen Dimensionen (Breite, Länge und v.a. Höhe) für die Bären zu nutzen.

Mehr Informationen und Bilder entnehmen Sie bitte der Facebook-Seite "Tasikoki Wildlife" oder www.tasikoki.org.

Hier ein Ausblick auf die Pläne :


 
©Tasikoki Wildlife    

Wenn Sie sich für die gelungene Umsetzung dieser Pläne interessieren - an Ostern 2013 war es soweit...

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