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Forschungsarbeit über den Zusammenhang von Regenwaldrodungen und den verminderten Überflutungen in Tomohon

21.05.2014
Hier beschreibt Florine Gongriep, Studentin der Erd- und Wasserkunde an der Universität von Utrecht, ihre Untersuchungen zur Eindämmung der jährlichen Überflutungen in Tomohon durch Wiederaufforstung am Berg Masarang.  
 
Von Florine Gongriep, Studentin der Erd- und Wasserkunde an der University of Utrecht
 
Warum finde ich mich selbst manchmal auf dem Berg Masarang um drei Uhr früh, während einer „Dusche“, gekleidet nur mit Pyjama und Regenschutz? Ich habe mich immer wieder gewundert, aber in den Morgenstunden weiß ich es wieder, wenn ich die Nachrichten sehe und die Berichte über die vielen Überflutungen in Indonesien.
 

Der Berg Masarang während einer tropischen Dusche!!!
 
Vor 1995 war es normal, dass es in der Stadt Tomohon Überschwemmungen gab, heute ist das die Ausnahme. Aber was hat sich geändert?

Die steilen Hänge des Berges wurden von Dr. Willie Smits und der Masarang Stiftung wieder aufgeforstet – aber warum gibt es seit dem keine Überflutungen mehr? Möglich, dass weniger Regenwasser die Hänge direkt in die Stadt hinabrinnt, weil der Boden das Wasser absorbiert, da der Wald wieder aufgeforstet wurde. Das würde ein wirklich starkes Argument für Wiederaufforstung darstellen. Das Wasser fließt sehr wohl ab, aber um vieles langsamer und es überwindet verschiedene Hänge und wird dabei auch gefiltert. Das Resultat ist, dass die Menschen in Tomohon wieder Wasser zum Trinken, Waschen und für die Bewirtschaftung der Felder zur Verfügung haben, und das selbst in den Trockenperioden.
 
Wie auch immer – ist DAS wirklich der Fall? Das ist es, was ich für die Masarang Foundation studiere. Ich messe und vergleiche die Menge des Regens, die Intensität des Regens, und die Menge des Wassers, das die Hänge hinabrinnt. Wobei ich unterscheide zwischen dem Wasser, das durch den wiederaufgeforsteten Wald fließt und dem, das durch Felder hinabrinnt.
 
Weiters möchte ich noch untersuchen, wie viel Wasser auf der Erde absorbiert und wie viel davon gut für den Boden ist.
Und ich werde Menschen in Tomohon interviewen, Fragen über die Überflutungen, den Ertrag für den Reis, und die Veränderungen seit der Rodungen stellen.
 
Manchmal allerdings stellen sich diese Messungen in der Theorie weitaus einfacher dar, als sie in Wirklichkeit dann sind. Zum Beispiel, wenn sämtliche Straßen überflutet sind, aber an meinen Messstationen kein Tropfen Wasser zu finden ist. Es ist jedoch großartig, mein theoretisches Wissen nun in die Praxis umzusetzen, und ich hoffe, in ein paar Monaten Ergebnisse liefern zu können.
 
Florine Gongriep,
Student der Erd- und Wasserkunde an
der Universität Utrecht
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