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Der amerikanische Botschafter Robert Blake besucht Tasikoki

01.03.2015
Am 9. Januar 2015 besuchte der amerikanische Botschafter in Indonesien, Robert Blake, Tasikoki in der Nachverfolgung einer Spende der USA über das USAID Programm in 2014. Wir haben früher darüber berichtet. Der Botschafter war sehr angetan von der Arbeit, die in Tasikoki geleistet wird. Er konnte bei seinem Besuch erleben, wie ca. 200 konfiszierte Reptilien in Tasikoki ankamen und aus erster Hand einen Eindruck vom Ausmaß der Tragödie des Wildtierschmuggels bekommen.
 

Am 9.Januar 2015 wurde Masarang durch den Besuch des US Botschafters in Indonesien beehrt, dem ehrenwerten Robert Blake und dem US Konsul in Surabaya, Joaquin Monserrate. Der Botschafter wurde von seiner Frau Sofie und ihren 3 Töchtern, sowie etwa 100 Beamten von verschiedenen Institutionen auf Nord-Sulawesi begleitet. Auch der Bürgermeister von Manado war dabei.

Zunächst gab es eine Einführung ins Bildungszentrum mit Präsentationen vom Distrikchef für Waldwirtschaft, Ir. Herry, dem Repräsentanten des Gouverneurs Drs. Roring, und Simon Purser und Dr. Ir. Willie Smits von Masarang. Dann wurden den Besuchern das 56 Hektar große Gelände von Tasikoki gezeigt.

Zufällig war in der Nacht davor im Hafen von Manado eine Person wegen Drogenschmuggels verhaftet worden. In seinem Besitz fand die Polizei etwa 200 geschützte Reptilien von der Insel Halmahera. Diese Tiere wurden konfisziert und nach Tasikoki gebracht. Im Bild unten sieht man einige der Tiere, zum Zeitpunkt, als sie in Tasikoki ankamen.  Kurz davor hatte der Botschafter noch davon gesprochen, dass einer der Gründe, weshalb Präsident Obama gegen den illegalen Wildtierschmuggel vorgehen will, der ist, weil es eine enge Verbindung zwischen Drogen-, Waffen- und Tierschmuggel gibt! Und der Beweis dafür kam gerade in unserer Station an!


   
Von links nach rechts: der US Konsul in Surabaya, Joaquin Monserrate, Botschafter Robert Blake, Tasikoki’s Tiermanager Simon Purser und Vorstand von Masarang Dr. Willie Smits.


 
 

Rechts der Botschafter Blake und der Bürgermeister von Manado sehen sich die Reptilien in den Säcken und Flaschen an und bemerken die furchtbaren Bedingungen unter denen diese Tiere geschmuggelt werden und wieviele währenddessen sterben.



Ein paar Geckos, die die Torturen nicht überlebten...



Bild von der Pressekonferenz in Tasikoki. Von links nach rechts: Dr. Willie Smits, Botschafter Robert Blake, Chef der Planungsagentur der Provinz Herr Rorin und Dr. Vicky Lumentut (Bürgermeister von Manado)  und ganz rechts, die Sekretärin des Minahasa Utara Distriktes, in dem sich Tasikoki befindet, Sandra Moniaga.

Während der Pressekonferenz lobte der Botschafter die Arbeit der Masarang Foundation und von Tasikoki bei der Rehabilitation und dem Schutz der Wildtiere und sagte, dass die amerikanische Botschaft stolz darauf ist, die Arbeit zunächst mit 25.000 USDollar zu unterstützen. Er gratulierte zu der guten Zusammenarbeit zwischen Masarang und dem Forstministerium und der Polizei, bei der Bekämpfung des illegalen Tierschmuggels  vom nahegelegenen Hafen Bitung zu den Philippinen und anderen Ländern.
 
Der Botschafter bekräftigte, dass am 11.Februar 2014, Präsident Obama die nationale amerikanische Strategie erlassen hat, dass mit Hilfe von 17 Regierungsbehörden, deren Fokus auf der Strafverfolgung liegt, der Wildtierschmuggel gänzlich ausgerottet wird, ein Stopp bei der Nachfrage  nach Wildtieren erreicht wird und dass internationale Kooperationen gebildet werden.
 
Indonesien ist nach Brasilien das Land mit der zweithöchsten Biodiversität und ist daher ein wichtiges  Land in dem diese Arbeit fortgesetzt werden muss, besonders im Hinblick auf die rasante Entwaldung, die das Überleben von vielen seltenen Tierarten gefährdet. Deshalb hat Amerika bereits ein bilaterales Abkommen mit Indonesien unterzeichnet, um mit dem illegalen Wildtierhandel fertig zu werden.
 
Während der Pressekonferenz erklärte der Bürgermeister von Manado wie schockiert er über das Ausmaß der Probleme war. Er versprach, dass er seine Macht dazu benützen wird, Programme ins Leben zu rufen, um Tierhandel in seiner Stadt Manado zu stoppen. Das erste Programm betrifft die Strafverfolgung im Hafen von Manado und am Flughafen von Manado, um den Tierschmuggel endgültig auszurotten. Zum Zweiten wird er ein Dekret erlassen gegen den Verkauf von Bushmeat auf Märkten oder Restaurants in Manado. Der Botschafter dankte dem Bürgermeister für seine Untestützung.
 
Nach dem offiziellen Event besuchten der Botschafter und seine Familie noch auf einer Rundtour die vielen konfiszierten Tiere in Tasikoki.

Unten im Bild der Botschafter und Willie Smits vor dem Orang-Utan-Gehege. Der Botschafter sagte, er kommt bald wieder zurück, um etwas mehr Zeit in Tasikoki zu verbringen.
 
 
 
 
Es war ein sehr guter Tag für Wildtiere, Tasikoki und die Masarang Foundation!
Willie Smits, Tomohon, Januar 2015
Hier können Sie auch noch die Pressemitteilung der amerikanischen Botschaft nachlesenn.)
 
(Hier kommen Sie zum englischen Blog des Botschafters)
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