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Coronaviruskrise und die Situation in den Stationen

25.03.2020
Brief von Willie Smits: Diejenigen von Ihnen, die mich kennen, wissen, dass dieser Brief genau die Art von Brief ist, die ich nicht gerne schreibe. Aber angesichts der realen Bedrohung für so viele unschuldige Tiere, habe ich keine andere Wahl, als an Sie mit diesem Brief zu appellieren und um Ihre Unterstützung zu bitten... Mehr...
 
Liebe/r Leser/in,
 
diejenigen von Ihnen, die mich kennen, wissen, dass dieser Brief genau die Art von Brief ist, die ich nicht gerne schreibe. Aber angesichts der realen Bedrohung für so viele unschuldige Tiere, habe ich keine andere Wahl, als an Sie mit diesem Brief zu appellieren und um Ihre Unterstützung zu bitten...
 
Die Wildtierrettungszentren, die ich in Indonesien aufgebaut habe, konnten sich gerade noch so über Wasser halten, dank der Schulklassen, die sie besuchten und der großartigen Volontäre, die jetzt aber alle nicht mehr kommen können wegen der Covid-19 Pandemie. Offizielle Reisebeschränkungen, wie auch die tiefempfundene Angst, krank zu werden, oder fern von den Lieben Zuhause, festzustecken, haben einen dramatischen Rückgang bei den Spenden gebracht. Spenden, die wir so dringend benötigen, um die Tiere füttern und den Tieren in unserer Obhut auch anderweitig (z.B. medizinisch) zu helfen. Hinzu kommt noch, dass einige Sponsoren ihre Unterstützung in die Zukunft verlegt haben, wegen der Krise, der wir gerade ins Auge blicken.
 
Unsere Tierpfleger können nicht von Zuhause aus arbeiten, wie es von so vielen Regierungen und Firmen empfohlen wird. Die Tiere brauchen eine Rund-um-die-Uhr-Pflege, die (Frucht-)Bäume in unseren Gärten und Baumschulen müssen gegossen werden. Aber unsere Mitarbeiter bekommen im Moment kein Gehalt mehr. Ich spüre die Not der Familien, deren Vater, Mutter oder Kind nach draußen gehen muss, auch um das Risiko krank zu werden. Es ist schon schwierig genug mit dem geringen Gehalt, das Tierschutzprojekte bezahlen können, auszukommen. Aber zu arbeiten, ohne Gehalt, während die Preise für die Dinge des täglichen Bedarfs ständig ansteigen, wirkt sich nicht gut auf die Arbeitsmoral aus. Die Sorge um die Tiere steht dann (verständlicherweise) nicht mehr im Vordergrund.
 
Es ist auch nicht hilfreich, dass diese Krise vermutlich mehrere Monate lang anhalten wird, bevor wir wieder zu einem einigermaßen normalen Zustand zurückkehren werden. Deshalb bange ich um die Tiere, von denen wir achten, wie hätten sie vor einem schlimmen Schicksal bewahrt. Und ich habe Sorge um die Pfleger, die sich um die Tiere kümmern. Wie sollen wir sie alle füttern? Ich wünschte, wir hätten Reserven, um auf solche Notfälle reagieren zu können. Die haben wir aber leider nicht...
 
Die Yogyakarta Nature Conservation Foundation hat ein SOS an das Forstministerium geschickt, damit sie einspringen und dabei helfen, dass die Tiere eine zweite Chance auf Freiheit haben. Ich höre die zitternden Stimmen unserer Pfleger am Telefon, die Panik, die Angst davor, das aufgeben zu müssen, wofür sie über so viele Jahre hinweg so hart gearbeitet haben. Die Schließung scheint unvermeidlich... Wo sollen die Tiere hin? Fünf ausgewachsene Orangutans? So viele Vögel, Reptilien und andere Tiere...
 
Bei der Masarang Foundation pflanzen die Mitarbeiter weiterhin die Bäume für das Temboan Projekt an. Wir sammeln auch Futterspenden ein, die wir unserem selbstangebauten Futter für die Tiere hinzufügen. Aber ich sehe und spüre die Sorge auch hier. Was wird uns das Morgen bringen? Bisher, nützt die ganze Publicity in der sozialen Medien und im Fernsehen nichts und bringt uns keine Spendengelder (für die Projekte der Masarang Foundation). Als wäre das nicht schon schlimm genug, unsere Orangutans in SIntang und die vielen Primaten am Tasikoki Wildtierrettungs-Center können das Coronavirus auch bekommen.
 
Mit einem schweren Herzen, bitte ich Sie inständig, helfen Sie uns dabei durch diese schwierige Zeit zu kommen, wenn sie nur irgend können, während sie sicherlich ebenso um ihre Familien und ihre Arbeit besorgt sind. Vielleicht können Sie sich einen Moment Zeit nehmen und mit einer kleinen Spende helfen, damit wir den Tieren helfen können.
 
Ich bin Ihnen dafür wirklich sehr dankbar.
 
Ihr Willie Smits

Spenden an DR. WILLIE SMITS' STIFTUNG Masarang International in den Niederlanden

IBAN Nummer: NL07RABO0132619008
BIC code: RABONL2U
Kontonummer: 132619008
Bank: Rabobank, Amsterdam, Niederlande

Masarang International
Haarlemmer Houttuinen 7
1013GL Amsterdam
Niederlande
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